Wie man seine Meinung nicht kundtun sollte…

By | 13. März 2018

In weit über 90 % der Fällen, die an REPGOW herangetragen werden, hat sich der Facebook-Nutzer nichts zu Schulden kommen lassen, die Sperrung und Löschung durch Facebook ist klar rechtswidrig.

In manchen Fällen liegen dagegen durchaus Verstöße vor, und wir können unseren Mandanten dann nicht weiterhelfen.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Nutzer offenkundige Beleidigungen von sich geben. Wer beispielsweise Muslime pauschal als “Ziegenficker” bezeichnet, kann sich wieder auf das Recht der Meinungsfreiheit berufen noch sonst erwarten, dass er vor Gericht gegen Facebook bei einer Sperre und Löschung obsiegt. Ausnahmen gelten natürlich für linientreue Fernseh”komödianten”, die sich auf die Kunstfreiheit berufen…

Fälle offenkundiger Beleidigungen sind aus Sicht der Facebook-Zensoren natürlich dankbar, weil solche Begriffe für sich bereits genügen, um einen ansonsten durchaus akzeptablen Beitrag insgesamt zu löschen.

In einem anderen Fall hatte ein Facebook-Nutzer sinngemäß gefordert, Flüchtlingsboote im Mittelmeer mit Waffengewalt anzugreifen und die Migranten zu “Abschreckungszwecken” zu töten. Auch hier konnten wir dem Nutzer nicht weiterhelfen, denn ein Aufruf zum Mord ist nunmal strafbar…

Es ist daher in Jedermanns eigenem Interesse, sich bei Diskussionen auf Facebook an den alten Diskussionsgrundsatz zu erinnern: Hart in der Sache, aber moderat im Ton.

Nur dann können wir erfolgreich auf den Erhalt der Meinungsfreiheit pochen.

One thought on “Wie man seine Meinung nicht kundtun sollte…

  1. Verena Kesting

    Ich habe gegen Kinderehen gewettert, sie als Pädophilie und Vergewaltigung deklariert und habe gefordert, das man solche Männer kastriert, damit sich solche Individuen nicht noch vermehren !!! Facebook läßt zu das bestialische Gewalttaten an Tieren und Menschen gepostet wird, geht man gegen diese unhaltbaren Zustände vor, wird man gesperrt !!! Sehr betroffene Grüße aus Hamburg Verena Kesting !!!

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