Facebooks Absurditäten

By | 29. Januar 2018

Aus Facebooks Löschpraxis gibt es ja viele Fälle völlig harmloser, rechtmäßiger Beiträge, die dennoch zur Sperrung geführt haben – den Usern wurde also die berühmte Sperrnachricht in ihrem Facebook-Account präsentiert. Eine derartige Sperrung seitens Facebook ist natürlich besonders ärgerlich. Ein Einspruch bei Facebook, bezüglich eines derartig gesperrten Kontos, ist häufig gar nicht möglich, ein persönlicher Ansprechpartner bei Facebook de facto nicht auszumachen.

Umgekehrt scheint Facebook aber manchmal auch kein Problem damit zu haben, offenkundige Straftaten zu tolerieren:

Der nebenstehende Beitrag des Herrn Albert Joachim Wittine (Zitat: “Es wird Zeit, die AfDler totzuschlagen. Ich bewaffne mich jetzt. Weg mit dem Saupack!”) aus dem Januar 2018 erfüllt unseres Erachtens klar den Straftatbestand des § 126 StGB (Aufruf zu Straftaten), ist aber nach Auffassung von Facebook nicht rechtswidrig. Herr Wittines Facebook-Konto wurde folglich nicht gesperrt.

Aus unserer Sicht gibt es bei der aktuell gängigen Löschpraxis eine große Schwierigkeit: Strafrechtlich relevante Postings führen zu oft nicht zu einer Sperrung des Facebook-Kontos. Postings, welche eindeutig von der Meinungsfreiheit gedeckt sind jedoch nur allzu oft zur Sperre des entsprechenden Accounts auf Facebook.

Auch im Jahr 2018 setzt sich “REPGOW – Kanzlei für Meinungsfreiheit” für Sie ein. Melden Sie uns unter https://facebook-sperre.de/#formular Ihren Fall: Wir prüfen zunächst kostenlos für Sie, ob die Sperre Ihres Facebook-Kontos rechtmäßig erfolgt ist. Bitte vergessen Sie nicht, einen Screenshot der Sperrung mit Hilfe unseres Formulars zu übermitteln.

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