Weitere REPGOW-Erfolge gegen Facebook

By | 9. Januar 2018

Facebook hat es wieder getan – einen Nutzer entsperrt, nachdem wir den Konzern freundlich, aber bestimmt auf die Rechtslage hingewiesen haben. Natürlich gab es wieder mal keinen irgendwie gearteten Rechtsgrund für die Sperrung und Beitragslöschung.

Facebook behauptet, die Sperre wäre ein „Irrtum“ eines Mitarbeiters gewesen. Die neue Masche von Facebook ist also klar erkennbar – erstmal sperren, und dann auf Druck zurückrudern. Selbstverständlich hat FB nicht etwa auf die Beschwerde des Kunden reagiert, sondern erst auf unser anwaltliches Anschreiben.

Ende gut, alles gut?

Keineswegs. Der Rechtsschutzversicherung unseres Mandanten sind Kosten entstanden, und was genau die ursprüngliche Motivation für die Löschung war, steht immer noch in den Sternen. Wir werden es jedenfalls nicht hinnehmen, dass Facebook seinen Kunden hohe Kosten verursacht und sich dann aus dem Staube macht.

Deswegen werden wir die entstandenen Anwaltskosten bei Facebook geltend machen – aus Prinzip. Denn nur mit viel Druck wird sich der Konzern bewegen.


Aktualisierung am 10.01.2018

Die erste Klage, die nur auf Erstattung der Anwaltskosten gerichtet ist, ist eingereicht. Aufgrund der notwendigen Übersetzung und Zustellung in Irland wird es auch hier Wochen dauern, bevor Facebook die Klage überhaupt erhält – aber das wird nichts daran ändern, dass Facebook am Ende die Kosten für die Löschorgien wird tragen müssen.

One thought on “Weitere REPGOW-Erfolge gegen Facebook

  1. Yehudit Bracha Bachman

    Eigentlich ist nicht FB an diesen Löschorgien Schuld sondern jene die dieses neue Gesetz gemacht haben. Das Maasmännchen das Gemobbte, zuerst einmal. Er sollte zur Verantwortung gezogen werden für diese FB-Diktatur, anders kann man das nicht mehr nennen!

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